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Was tun bei Angst?

Angst einer FrauViele Menschen leiden in der heutigen Zeit unter Angstzuständen. Angst kann Menschen vollkommen blockieren und handlungsunfähig machen. Neben professionellen schulmedizinischen Behandlungsmethoden ist es auch möglich, der Angst auf spiritueller Ebene zu begegnen. Was Angst auf spiritueller Ebene aus der Sicht von Geistheilung mit Selbstfindung zu tun hat, beschreibt dieser Artikel.

Angst wirkt sich sehr lähmend im Leben eines Menschen aus. Betroffenen fällt es schwer, Freude im eigenen Leben und das seelische Gleichgewicht wiederzufinden. Die Angst schwebt wie ein Damokles-Schwert über all den Dingen, die man tut oder genießen sollte. Auf spiritueller Ebene spiegelt Angst eine tiefe Vertrauenskrise wider, die durch einen Mangel an Urvertrauen in das Leben und das Selbst (Gott) entsteht. Angst ist eine Empfindung des "Ichs" (auch Ego genannt), also jenem Teil, der sich getrennt als ein Individuum wahrnimmt. Durch das subjektive Gefühl der Trennung entstehen die Problematiken des Ichs. Geistheilung bedeutet, dass der Geist neu auf seine Quelle ausgerichtet wird, die Gedanken kommen zur Ruhe und werden nach Innen zurück in die Nondualität geleitet. Die Nondualität ist ein Zustand jenseits von Emotionen und Gedanken, jenseits eines schulmedizinischen Ansatzes, der von Individuen für Individuen angewendet wird.

Der Geistheiler verwendet unterschiedliche Methoden, um den Hilfesuchenden zu unterstützen, zurück zur Quelle zu finden, die die wahre Natur ist. Wir empfehlen bei Angstzuständen die Arbeit mit Affirmationssätzen, welche untertags mehrmals wiederholt werden.

Affirmationen als Schlüssel

Neben der klassischen Behandlung durch einen Geistheiler eignen sich Affirmationen für das Selbststudium. Affirmationen sind deswegen wirkungsvoll, da sie das Problem direkt an der Quelle ansprechen: in uns! Die von uns als Individuen empfundene Realität findet nur in Form von Gedanken in jedem Einzelnen statt. Es ist unsere Wahrnehmung, die gefiltert von Unterbewusstsein und Bewusstsein nur einen kleinen Teil der göttlichen Wahrheit sehen lässt. Affirmationen helfen die "krankmachenden" Gedanken zu neutralisieren und diese in befreiende Sichtweisen umzuwandeln.

Bei Ängsten gibt es auch im christlichen Kulturkreis Mantren, die der Angst entgegen wirken:

  • "Ob ich auch wanderte im dunklen Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir" - Psalm 23
  • "Nicht mein Wille geschehe, dein Wille geschehe".

Wieso sind diese beiden Zeilen wirkungsvoll?

Der erste Satz fördert die Erinnerung, dass niemand alleine ist, sondern ewig verbunden mit dem Selbst. Dies wirkt dem Mangel an Urvertrauen entgegen. Der zweite Satz lässt den Aspekt des Ego los, der versucht Dinge zu kontrollieren, die nicht zu  kontrollieren sind. Schon mit diesen beiden Mantren zu arbeiten, indem man diese auswendig lernt und mehrmals täglich wiederholt, treten Veränderungen in der eigenen Wahrnehmung auf. Affirmationszeilen und Mantren sind Werkzeuge, die bei der Selbstfindung gerne eingesetzt werden, da sie den Menschen zur wahren Natur des Seins zurückführt.

Eine zusätzliche Übung ist die "Acht" von Phyllis Krystal und die Arbeit mit den Zwillingseigenschaften aus "Befreie dich selbst! Über die Kunst, wahrhaftig zu leben".

Erkenne, dass du nicht ausgeliefert bist...

Es ist an der Zeit, aktiv zu werden und dass du dich selbst veränderst. Sehe dich nicht als Opfer deiner Angst, ausgeliefert und glaubend, dass du nichts tun kannst. Dies entspricht nicht der Wahrheit - du bist ein unendliches, zeitloses und gesundes göttliches Wesen. Deine Natur ist Freiheit. Bearbeite jetzt die krankmachenden Muster mit Hilfe dieser Übungen.

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