Depression aus spiritueller Sicht
Eine Depression ist eine Störung, die auf jeden Fall schulmedizinisch begleitet werden muss. Begleitend zur schulmedizinischen Behandlung lässt sich jedoch einiges auf der spirituellen Ebene tun, um den Hilfesuchenden liebevoll zu begleiten.
Angstzustände oder Depressionen zeigen dem Geistheiler, wie sehr der Geist des Suchenden nach Außen auf die Welt gerichtet und damit die Verbindung zur wahren Natur verloren gegangen ist. Es gibt keine Heiligen mit Depressionen - wieso nicht? Von einem Selbstfindungsstandpunkt aus gesehen, ist sich der Heilige seiner wahren Natur bewusst, der Geist ruht in der zeitlosen See des Selbst. Nur das Ego des Menschen verlässt den Schatten des Baumes, um in der glühenden Hitze der Welt nach Dingen zu suchen oder nach diesen zu streben. War dieses Suchen zu anstrengend und hat für viele Verbrennungen gesorgt, kommt es zum Phänomen der Depression.
Wie sind die Symptome einer Depression aus psychologischer Sicht?
"Die Psychische Störung ist charakterisiert durch Stimmungseinengung (Verlust der Fähigkeit zu Freude oder Trauer; Verlust der affektiven Resonanz, d.h. der Patient ist durch Zuspruch nicht aufhellbar) oder bei einer schweren Depression dem „Gefühl der Gefühllosigkeit“ bzw. dem Gefühl anhaltender innerer Leere. Schwer depressiv Erkrankte empfinden oft eine völlige Sinnlosigkeit ihres Lebens. In nicht wenigen Fällen führt dieser qualvolle Zustand zu latenter oder akuter Suizidalität. Man geht davon aus, dass rund die Hälfte der jährlich circa 1.300 Personen, welche in der Schweiz Suizid begehen, an einer Depression gelitten haben.
Weitere Symptome können sein: Antriebshemmung, mit oder ohne Unruhe, Denkhemmung, übertriebene Sorge um die Zukunft, unter Umständen übertriebene Beunruhigung durch Bagatellstörungen im Bereich des eigenen Körpers (siehe Hypochondrie), das Gefühl der Hoffnungslosigkeit, Minderwertigkeit, Gefühl der Hilflosigkeit oder tatsächliche Hilflosigkeit, sowie soziale Selbstisolation, Selbstentwertung und übersteigerte Schuldgefühle, dazu Müdigkeit, verringerte Konzentrations- und Entscheidungsfähigkeit, das Denken ist verlangsamt (Denkhemmung), sinnloses Gedankenkreisen (Grübelzwang), dazu Störungen des Zeitempfindens. Häufig bestehen Reizbarkeit und Ängstlichkeit. Negative Gedanken und Eindrücke werden über- und positive Aspekte nicht adäquat bewertet. Das Gefühlsleben ist eingeengt, was zum Verlust des Interesses an der Umwelt führen kann. Auch kann sich das sexuelle Interesse vermindern oder erlöschen (Libidoverlust). Der Schlaf kann gestört und/oder nicht erholsam sein und das morgendliche Aufstehen Probleme bereiten (Morgentief, Tagesschwankungen). Diese Schlafstörungen sind Ausdruck eines gestörten 24-Stundenrhythmus. Häufig geht es dem Kranken in den frühen Morgenstunden so schlecht, dass er nicht mehr weiter schlafen kann. Liegt diese Form des gestörten chronobiologischen Rhythmus vor, fühlt sich der Patient am späten Nachmittag und Abend jeweils besser, bis dann einige Stunden nach Mitternacht die depressive Symptomatik in voller Stärke wieder einsetzt. Bei einer seltenen Krankheitsvariante verhält es sich umgekehrt: Es tritt ein sogenanntes „Abendtief“ auf, d.h. die Symptome verstärken sich gegen Abend und das Einschlafen ist erschwert oder erst gegen Morgen möglich. Bei einer schweren depressiven Episode kann der Erkrankte in seinem Antrieb so gehemmt sein, dass er auch einfachste Tätigkeiten wie Körperpflege, Einkaufen oder Abwaschen nicht mehr verrichten kann." - Quelle Wikipedia
Jeder, der schon einmal emotionale Tiefs erlebt hat, weiß, dass man die Quelle der negativen Gedanken während dieser Zeit kaum bzw. nur noch schwer erkennen kann. Es fehlt an allem: Kraft, Mut, Zuversicht - Urvertrauen. Dieser Aspekt wird durch die schulmedizinische Begleitung mit unterschiedlichsten Methoden angesprochen. Hier gilt es, dem gewählten schulmedizinischen Therapeuten auch zu vertrauen. Ein verantwortungsvoller Geistheiler wird niemals den Hilfesuchenden von einer schulmedizinischen Behandlung abhalten. Im Gegenteil: Der Weg ist ein Miteinander, gemeinsam statt einsam im Dienste des Hilfesuchenden.
Das Tal - eine Chance für Veränderung
Aus spiritueller Sicht ist jedes dunkle Tal, welches gerade durchschritten wird, ein Symbol für die Dinge, die es im eigenen Leben zu verändern gilt. Viele spirituell Suchende wissen um die geistigen Gesetze, glauben auch, diese verstanden zu haben, doch das Wissen ist nicht in Erfahrung umgewandelt worden. Depression ist ein Erfahrungszustand, der sehr schmerzhaft ist.
Die Depression hindert den Menschen in jeglicher Art "zu funktionieren" - alte Verhaltensmuster werden sabotiert und in schmerzhafter Art wird das in der Vergangenheit aufgebaute Gebäude niedergerissen. Doch genau hier liegt im spirituellen Sinn die Kraft und Heilung verborgen: Die Möglichkeit des Neuanfangs, das Erkennen, dass das scheinbare Tal ein Werkzeug sein kann, um große Veränderungen zuzulassen, die bisher als unmöglich abgetan wurden. Der Schmerz ist die Mutter des Neuanfangs dieses Weges zu mir selbst. Die Tiefe der Krise, in der ich stecke, zeigt die direkte Distanz zu Gott - Gott in mir - der wahren Natur und dem Sinn meiner Existenz. Je mehr der Geist des Menschen nach außen auf das Funktionieren in einem Gefüge gerichtet ist, desto mehr Unruhe herrscht auch im Inneren. Doch diese materielle Sicht der Dinge kann in der Geistheilung durch den Betroffenen zur spirituellen Sicht verwandelt werden: Dies ist etwas sehr Positives und Tröstendes, denn es zeigt uns, dass wir nicht machtlos sind, sondern durchaus kraftvoll. Es zeigt uns, dass wir nichts ausgeliefert sind, sondern Möglichkeiten haben. Erlaube ich mir, die eigene spirituelle Wandlungsfähigkeit anzunehmen, werden sich wunderbare Türen öffnen. Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende - dies ist mit der Depression nicht anders.
Wie fördere ich nun eine Veränderung des negativ polarisierenden Gedankenprogrammes einer Depression?
Eine Hilfestellung auf der Ebene der spirituellen Geistheilung ist die Arbeit mit den Zwillingseigenschaften, die im Buch „Befreie dich selbst! Über die Kunst, wahrhaftig zu leben“ beschrieben sind. Außerdem empfiehlt sich die Übung von Phyllis Krystal - "die Acht", in welcher man die "Depression" als Arbeitsthema verwendet.
Aktuelles bei Herzenssache
Diskussion Aktuelles bei Herzenssache-
Elisabeth Kröpfl schreibt:
Ihr Lieben :-) . Heute hab ich mir den ganzen Arbeitstag selbst eine Freude bereitet, indem ich bei der Buchhaltung Mantras gehört hab. Es ist einfach großartig, wie sehr diese...


